Hallo, wir sind die Klasse 2a!

Foto: Pinkernell


Im Wald mit Fulpi Fuchskaute

Am Mittwoch, den 29.05. ging es für die Klasse 1a ab in den Wald. Zusammen mit Timo Schattner vom Projekt "Lernen durch Abenteuer" verbrachten wir ein paar aufregende Stunden in der Natur. Zuerst erzählte Herr Schattner uns eine Legende, das ist eine alte Geschichte, bei der man nicht weiß, ob sie wahr ist oder nicht. Sie handelte von Zwergen, die hier im Wald leben sollen. Wenn man den Zwerg entdeckt, ehe er uns entdeckt, versteinert er und man kann ihn fangen. Wir sind also auf die Suche gegangen - und haben tatsächlich Zwerge entdeckt!
Das war ganz schön anstrengend, denn die Zwerge haben sich gut versteckt, so dass wir im Anschluss erst mal frühstücken mussten. Da kam uns das Waldsofa ganz recht, das die 1b am Tag vorher aus Stücken gebaut hatte. Wir saßen richtig gemütlich im Kreis beisammen.

Anschließend gab es eine Übung für Mutige: Über eine tiefe Kuhle war ein Baum gestürzt, über den man hervorragend balancieren konnte. Wir waren fast alle mutig und sind über den Baumstamm balanciert. Da haben wir uns hinterher richtig gut gefühlt!

Im Anschluss war wieder Zwergen-Zeit. Für unsere Zwerge durften wir nun ein Zuhause bauen. Wir suchten Stöcke, Moos, Steine und Rinde und bauten schöne Häuser und Unterstände. Nachdem wir alle fertig waren, durften wir den anderen Kindern die Häuser vorstellen und erzählen, wie gut unsere Gruppenarbeit funktioniert hat.

Der Osterhase war da!

Der letzte Tag vor den Osterferien stand ganz im Zeichen des nahen Osterfestes. Wir haben mit tatkräftiger Unterstützung einiger fleißiger Helfereltern und -omas Osterlieder gesungen, österlich gebastelt und gemalt, Hefe-Osterkränze gebacken - und dann war sogar noch der Osterhase da! Leider haben wir Kinder ihn nicht gesehen, aber eine Helfermama, die glücklicherweise gerade einen Blick aus dem Fenster geworfen hatte, hat ihn entdeckt, wie er vom Fußballfeld über die Wiese hinter dem Klettergerüst gehoppelt ist. Und er hatte einen schweren Korb auf dem Rücken. Klar, dass wir sofort nachschauen mussten, ob er nicht vielleicht das ein oder andere Ei aus seinem Korb auf dem Schulhof verloren hat! Zum Glück hatten wir vorher tolle Teller-Hasen-Taschen gebastelt, so dass wir - wenn wir wirklich etwas finden würden - es auch direkt einstecken konnten! Und tatsächlich! Hinter dem Klettergerüst hatte der Osterhase zahlreiche Eier verloren oder versteckt. Schnell waren alle gefunden, gerecht verteilt und das ein oder andere auch schon verputzt. Hungrig von der aufregenden Ostereiersuche haben wir auch einen Teil unserer frisch gebackenen Hefe-Kränze schon verputzt - mmmhhh, die waren lecker!

Die Osterwerkstatt hat uns viel Spaß gemacht.


W wie Waffeln

Jetzt sind wir schon ein halbes Jahr in der Schule - und kennen ganz viele Buchstaben. Diese Woche haben wir das W w gelernt. Dieser Buchstabe kommt zwar nicht so oft vor, ist aber trotzdem ganz schön wichtig, denn ohne das W gäbe es keine Waffeln. Und das wäre sehr schade, denn Waffeln schmecken soooo lecker, vor allem, wenn man sie selbst backt! Davon haben wir uns am letzten Schultag vor den Winterferien (übrigens, das ist noch so ein tolles Wort mit W! :-)) selbst überzeugt. 

Zuerst haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe wurde von einer netten Helfermami betreut und eine Gruppe von Frau Bargen, unserer ehemaligen Praktikantin. Gemeinsam haben wir zuerst das Rezept gelesen. Das können wir nämlich jetzt schon alleine! Anschließend durften wir die nötigen Zutaten holen. Jetzt wurde gewogen und abgemessen. Dann noch mal zur Sicherheit kontrollieren, ob wir auch nichts vergessen haben!


Nachdem alle Zutaten in der Schüssel waren, wurden die Mixer angeworfen und gerührt, was das Zeug hält. Als der Teig schön glatt gerührt war, kam der schwierigste Teil: das Vorheizen der Waffeleisen. Da muss man nämlich ganz geduldig warten und warten und warten (noch mehr Wörter mit w! ;-)), bis das Licht endlich grün wird...


Als die Waffeleisen dann endlich heiß waren, durften wir den Teig einfüllen. Und dann hieß es wieder warten, warten, warten. Aber diesmal war die Warterei nicht ganz so schlimm, denn ein köstlicher Duft hat uns die Wartezeit versüßt! Endlich waren wir mal diejenigen, die die Schulflure mit Waffelduft füllten! In den letzten Tagen wurde nämlich auch in den anderen ersten Schuljahren gebacken und wir mussten mit knurrenden Mägen zuschauen...
Als die ersten Waffeln fertig waren, gab es kein Halten mehr. Schnell noch eine mehr oder weniger große Portion Puderzucker drauf auf die Waffeln und rein damit in den Mund. Hmmm, lecker! Heiß schmeckt die Waffeln doch am besten!


Natürlich haben wir auch bei den anderen Gruppen mal probiert. Schmeckt eine belgische Waffel genauso wie eine Herz-Waffel? Einen etwas anderen Geschmack hat sie schon, aber alle Gruppen haben gelungene Waffeln gebacken, da sind wir uns einig. Und auch darin, dass es viel Spaß gemacht hat! Ein großes Dankeschön an alle Helfereltern, die für das Gelingen des Morgens beigetragen haben, egal ob sie anwesend waren oder einen großen Korb Küchenutensilien beigesteuert haben!

Am Ende des Vormittags hatten wir dann alle volle Bäuche und konnten satt und zufrieden in die Winterferien starten. 

Allen Kindern und ihren Familien wünsche ich eine erholsame Ferienwoche und närrische Fastnachtstage!


Weihnachtswerkstatt

Der Advent steht kurz vor der Tür und wir bereiten uns darauf vor. Mit ganz vielen eifrigen Helfereltern haben wir einen Morgen in der Schule gebastelt, gebacken, eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen bekommen und die Klasse festlich dekoriert.  Jede Stunde durften wir zu einer anderen Aktion gehen, so dass jeder mal jede Aktion mitmachen konnte.
Jetzt ist es ganz schön weihnachtlich bei uns und der Dezember kann kommen!

Hier liest uns eine Mama gerade einen ganz spannenden Weihnachtskrimi vor. Wir haben es uns gemütlich gemacht und gespannt gelauscht. Wie das Buch wohl ausgeht? Hoffentlich wird am Ende alles gut!

 

Natürlich brauchen wir auch einen Adventskranz für unsere morgendlichen Adventsbesinnungen. So ein selbstgebastelter Kranz ist doch viel schöner als ein gekaufter, oder? Schaut selbst auf den Bildern!
Wir freuen uns schon auf Montag, wenn wir endlich die erste Kerze an unserem selbstgemachten Adventskranz anzünden dürfen.

 

Was wäre die Weihnachtszeit ohne selbstgebackene Weihnachtsplätzchen?
Wir haben kräftig Teig ausgerollt, Plätzchen ausgestochen und sie mit Streuseln dekoriert. Natürlich mussten wir auch öfters mal probieren, ob der Zuckerguss auch schmeckt,die Streusel wirklich noch gut sind und die Plätzchen nicht zu lange im Ofen waren... So manch einer kam mit einem bunten Zuckergesicht aus der Küche zurück. :-)
Dafür duftet es jetzt weihnachtlich in unserer Klasse und wir freuen uns jeden Tag auf die Frühstückspause, wenn wir wieder von unseren Plätzchen naschen dürfen!

 

Zur Adventszeit gehört natürlich auch ein Adventskalender. Auch den haben wir selbst gebastelt. Jedes Kind hat aus einer Toilettenpapierrolle einen kleinen Weihnachtsmann hergestellt. Jetzt wohnen 20 dieser Weihnachtswichtel auf unserer Fensterbank und die Kinder warten gespannt auf den Tag, an dem sie schauen dürfen, was ihr Weihnachtsmann im Bauch hat!
Zum Schluss haben wir dann noch die Fensterbank festlich dekoriert. Jetzt kann die Weihnachtszeit wirklich kommen!

 

Einen ganz großen Dank an die vielen, vielen bereitwillig organisierenden und helfenden Mütter und Väter der 1a!


Laternenbasteln und Martinsumzug

Sankt Martin nahte! Begeistert haben wir Martinslieder geübt und die Geschichte vom Heiligen Martin kennen gelernt. Aber was ist ein Martinszug ohne Laterne? Die darf natürlich nicht fehlen! Also haben sich einige Eltern der Kinder mit viel Einsatz und ganz viel Material auf in die Klasse gemacht und mit ihnen tolle Fackellaternen gebastelt. 

Zuerst wurde in fleißiger Vorbereitung von 2l-PET-Flaschen der Boden abgeschnitten (natürlich zu Hause von den Eltern!). Dann haben die Kinder die Flaschen mit in Schnipsel gerissenem Transparentpapier beklebt. Nachdem die Flaschen über die Pause hinweg im warmen Klassenraum schnell getrocknet waren, konnten die Eltern die bereits in passende Stücke gesägten Besenstiele mit Klebeband am Flaschenhals befestigen. Wer mochte, durfte das schwarze Klebeband noch mit einem Streifen farbigem Kreppband umwickeln. Nun nur noch ein LED-Licht in die Flasche - und fertig ist die Laterne!

Ein Dank an alle fleißigen Helfereltern, ohne die eine solche Aktion nicht möglich wäre!

 


Aber leuchten die Laternen auch im Dunkeln? Das mussten wir natürlich ausprobieren. Mit allen vier ersten Klassen starteten wir einige Tage später unseren kleinen Schul-Martinszug. Zunächst trafen wir uns im Foyer und sangen ein Martinslied. Nachdem wir gebührend auch die Laternen der anderen Klassen bewundert hatten, ging es nach draußen in den Wald. Dort schien trotz des eigentlich herbstlich-trüben Monats November zwar die Sonne so hell, dass das Laub bald heller leuchtete als unsere Laternen (Wetterkapriolen lassen grüßen...), aber wir hatten trotzdem Spaß. Unterwegs sangen wir noch weitere Martinslieder und als wir wieder zurück in der Schule waren, gab es für uns auch noch leckere Martinsbrezeln. Natürlich zum Teilen mit dem Sitznachbarn, ganz wie auch Martin seinen Mantel geteilt hat. Es war ein schöner Morgen!


Gemeinsames Apfelfrühstück

Selbstgemachtes schmeckt doch am besten! Das konnten wir heute feststellen, als wir gemeinsam mit der Klasse 1d unsere selbstgebackenen Apfelmuffins probiert haben. So saftig und lecker! Manche Kinder konnten nicht widerstehen und haben sogar zwei bis drei Muffins verspeist. Genauso gut hat uns aber auch das Apfelmus der 1d geschmeckt. Äpfel schneiden, mit ein wenig Apfelsaft im Kochtopf kochen und am Ende noch ein bisschen pürieren - fertig ist das selbstgemachte Apfelmus. Auch hier hat sich manches Kind gleich mehrere Nachschläge geholt und auch die Lehrer sind von den Kochfertigkeiten ihrer Schüler begeistert.


Zuvor haben wir aber noch die Kerne der gestern verarbeiteten Äpfel in Jogurtbecher gepflanzt. Vielleicht wird ja aus dem ein oder anderen Kern ein Apfelbaum? Wir drücken ganz fest die Daumen und gießen fleißig. Nun bleibt nur noch abwarten, mit gaaaaaaaaanz viel Geduld...


Apfeltag am 19.09.2018

Jetzt sind wir schon seit einigen Wochen in der Schule und haben viel gelernt - auch den Buchstaben A a! 

Da der Herbst es gut mit uns meint und die Apfelbäume voller leckerer Äpfel hängen, haben wir einen Apfeltag in der Schule durchgeführt.

Zuerst mussten wir natürlich die Äpfel dafür pflücken gehen. Vielen Dank an Justus' Mama, die uns ihre beiden Apfelbäume dafür zur Verfügung gestellt hat!

Mit Tüten ausgerüstet zogen wir los und pflückten vom Boden und der Leiter aus leckere Cox Orange und Boskop-Äpfel.

 


Zurück in der Klasse haben wir die Äpfel erst einmal untersucht. Wir haben sie gefühlt - es gibt Äpfel mit rauer und mit glatter Schale. Wir haben an ihnen gerochen und gemerkt, dass nicht alle Äpfel gleich riechen. Zum Schluss haben wir die Äpfel natürlich auch probiert - hmmm, lecker!


Nun durften wir die Äpfel malen, zuerst von außen, dann von innen. Dazu haben wir unsere Äpfel halbiert. Gar nicht so leicht! Aber als Belohnung konnten wir dann das Kerngehäuse mit den Kernen sehen. Und manch einer hat noch die ein oder andere Überraschung in seinem Apfel entdeckt. :-)


Doch wozu sind die Kerne überhaupt da? Geht es nicht auch ohne? Immerhin schmecken sie nicht besonders gut, wenn man mal versehentlich darauf beißt…

Nein, es geht nicht ohne. Das wissen wir jetzt. Denn aus den Kernen wächst mit genügend Sonnenlicht und Wasser ein neuer Apfelbaum. Wenn es keine Kerne gäbe, dann gäbe es auch keine Apfelbäume.

Am Smartboard haben wir gelernt, wie aus einem Kern ein Baum wird, der blüht und dann wieder neue Früchte trägt, deren Kerne auf den Boden fallen und dort zu einem neuen Baum heranwachsen können.

Dazu haben wir auch ein schönes Apfelliedchen gesungen.

Nach der Arbeit kam dann die Belohnung. Aus den großen Äpfeln durften wir Apfelmuffins backen. Wir haben die Äpfel geschält und in kleine Stücke geschnitten. Das war gar nicht leicht, manche von uns haben es heute zum ersten Mal probiert – und geschafft! Darauf waren wir hinterher ganz schön stolz.


Die geschnittenen Äpfelstücke kamen in den Muffinteig, den die fleißigen Helfermütter uns gebracht hatten. Hmmm, die Muffins dufteten im Ofen schon ganz schön lecker! Aber wir müssen uns noch bis morgen gedulden, bis wir sie probieren dürfen, denn morgen sind wir zum Frühstück mit unserer Parallelklasse verabredet, die heute Apfelmus hergestellt hat.


Wir freuen uns auf das gemeinsame Frühstück und melden uns morgen wieder, wie die Apfelmuffins geworden sind!

 

An dieser Stelle aber schon mal ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen Helfermütter, die ihren Garten, ihre Zeit oder einen Teig beigesteuert und somit zum guten Gelingen dieser ersten gemeinsamen Aktion beigetragen haben!